Jüngst wurde ich wieder mit dem Tod konfrontiert. Bereits vor einigen Monaten musste ich mit dem Verlust meines Katers fertig werden, und nun wurde ich erneut daran erinnert. Mein Hamster ist gestorben, und die alten Wunden sind wieder aufgeplatzt. Ich trauer nicht wie man es erwarten könnte um meinen Hamster, ich trauer wieder um meinen Kater, und um den Tod selbst. Hamster leben nicht lange, das war mir klar. Seinen Tod finde ich sehr bedauerlich, doch ich komme damit klar. Doch den Tod meines Katers, den ich erst vor einigen Wochen "vergessen" konnte, trat nun in seiner vollen Intensität wieder an mich heran. Mein Kater war nicht nur ein Tier. Er war ein Freund, ein Begleiter, der mich in schwierigen Zeiten getröstet und geholfen hat. 10 Jahre hat mir geholfen, das Leben auch in schwierigen Zeiten zu überstehen. Doch dann forderte seine Krankheit den Tribut: Ihm ging es schlecht, er konnte nicht mehr laufen, er musste eingeschläfert werden. Es traf mich wie ein Blitzschlag. Ich wurde bisher noch nie mit einem "wirklichen" Tod, abgesehen von ein paar Fischen, konfrontiert. Ich weiß noch immer nicht wie es verarbeiten soll oder kann. Mir fallen die Tränen, immer wenn ich an denke, und ich kann sie kaum unterdrücken. Wie soll ich den Tod eines Menschen überstehen, wenn mich der Verlust meiner Katze schon so stark getroffen hat?
Der Tod
Allgegenwärtig umgeben, sind wir von ihm.
Wir hören ihn, wir sehen ihn, doch wollen ihn ignoriern.
Frust und Trauer, Leid und Wut.
Wir Menschen, wir können's nicht akzeptiern.
Der Tod fordert Verluste,
jeden Tag erneut.
Er nimmt sich die Menschen zu Bruste
und ignoriert das Leid mit freud.
Er lacht über uns Menschen,
wie wir trauern, wie wir weinen.
Wir können ihn nicht verstehen,
wir versuchen ihm zu verzeihen.
Verzeihen wir dem Mörder,
der unsere Lieblinge verschleppte,
oder beschimpfen wir ihn als Verstörter,
der auch unser Leben nahm.
Unser Leben nahm er,
doch zerstört ist es nicht ganz,
wir Leben noch immer,
doch dem Leben fehlt der Glanz.
Der Glanz aus der Zeit,
vor dem Verlust des Toten,
als wir tobten und spielten in Heiterkeit,
ohne den Tod zu erahnen.
Wir alle kennen den Tod,
doch wollen ihn ignorieren,
Frust und Trauer, Leid und Wut.
Wir Menschen, wir können es einfach nicht akzeptiern.
Der Tod
Allgegenwärtig umgeben, sind wir von ihm.
Wir hören ihn, wir sehen ihn, doch wollen ihn ignoriern.
Frust und Trauer, Leid und Wut.
Wir Menschen, wir können's nicht akzeptiern.
Der Tod fordert Verluste,
jeden Tag erneut.
Er nimmt sich die Menschen zu Bruste
und ignoriert das Leid mit freud.
Er lacht über uns Menschen,
wie wir trauern, wie wir weinen.
Wir können ihn nicht verstehen,
wir versuchen ihm zu verzeihen.
Verzeihen wir dem Mörder,
der unsere Lieblinge verschleppte,
oder beschimpfen wir ihn als Verstörter,
der auch unser Leben nahm.
Unser Leben nahm er,
doch zerstört ist es nicht ganz,
wir Leben noch immer,
doch dem Leben fehlt der Glanz.
Der Glanz aus der Zeit,
vor dem Verlust des Toten,
als wir tobten und spielten in Heiterkeit,
ohne den Tod zu erahnen.
Wir alle kennen den Tod,
doch wollen ihn ignorieren,
Frust und Trauer, Leid und Wut.
Wir Menschen, wir können es einfach nicht akzeptiern.